Heiko Kubenka

Weiterbildungsstipendium

Mehr Geld für Ihre Weiterbildung: Seit Januar 2017 sind die Förderleistungen des Weiterbildungsstipendiums für junge Fachkräfte um bis zu 20 Prozent gestiegen. Nutzen Sie die Chance und beantragen Sie den staatlichen Zuschuss für Ihre berufliche Zukunft.

Weiterbildungsstipendium

Seit 1991 unterstützt das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gezielt junge Fachkräfte bei der weiteren beruflichen Qualifizierung. Das Stipendium kann für berufsbezogene Weiterbildung eigener Wahl genutzt werden. Durchgeführt wird es von den Kammern und zuständigen Stellen der Berufsbildung. Seit Januar 2017 wurden die Förderleistungen des Stipendienprogramms deutlich erhöht.

Erhöhung der Leistungen seit 2017

Mit Jahresbeginn 2017 stieg die maximale individuelle Förderhöhe des Weiterbildungsstipendiums von zuvor 6.000 Euro auf 7.200 Euro. Das ist ein Plus von 20 Prozent. Zudem kann das Weiterbildungsstipendium jetzt nicht nur für Lehrgangskosten, sondern auch für Prüfungskosten verwendet werden.

Neu ist auch der „IT-Bonus“: In Zukunft können Stipendiatinnen und Stipendiaten 250 Euro Zuschuss für die Anschaffung eines Computers erhalten.

Um ein Weiterbildungsstipendium bewerben können sich junge Fachkräfte, die in einer Berufsausbildung und in der Berufspraxis hervorragende Leistungen gezeigt haben. Gefördert werden fachliche Weiterbildungen, wie etwa die Vorbereitungskurse für die Meisterqualifikationen. Das Stipendium kann aber auch für fachübergreifende Lehrgänge genutzt werden, wie Softwarekurse oder Intensivsprachkurse. Die Förderung läuft über maximal drei Jahre.
  

  
Weiterbildungsstipendiaten aus verschiedenen Branchen berichten über ihre Erfahrungen und wie sich das Stipendium auf den beruflichen Erfolg auswirkt



Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen:

Um ein Weiterbildungsstipendium bewerben kann sich, wer:

  • eine Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) abgeschlossen hat,
  • die Berufsabschlussprüfung mit einem Gesamtergebnis von mindestens 87 Punkten bzw. der Durchschnittsnote 1,9 oder besser bestanden hat,
  • bei einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb einen 1., 2. oder 3. Platz erreicht hat oder
  • seine Qualifikation durch einen begründeten Vorschlag des Arbeitgebers oder der Berufsschule nachweisen kann.

Die Bewerber dürfen zum Zeitpunkt der Aufnahme noch nicht das 25. Lebensjahr vollendet haben. Durch Anrechnungszeiten (z. B. Bundesfreiwilligendienst, Elternzeit, Migration usw.) kann eine Aufnahme auch bis zu drei Jahren später erfolgen. Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht.

Förderfähig sind anspruchsvolle, in der Regel berufsbegleitende Maßnahmen, z.B.:

  • Fachbezogene berufliche Qualifikationen,
  • Vorbereitungslehrgänge auf Prüfungen der beruflichen Aufstiegsfortbildung (z.B. Meister/in, Techniker/in, Betriebswirt/in, Fachwirt/in, Fachkaufmann/-frau usw.),
  • Fachübergreifende und allgemein berufliche und soziale Maßnahmen (z.B. Fremdsprachen, EDV, kommunikative Fertigkeiten, Konflikt- und Projektmanagement).

Die Förderung muss vor Beginn jeder Weiterbildung beantragt werden.
Bereits begonnene Weiterbildungsmaßnahmen können nicht gefördert werden.

Über einen Zeitraum von max. drei Jahren können die Stipendiatinnen und Stipendiaten Zuschüsse von jährlich bis zu 2.400 EUR, also insgesamt bis zu 7.200 EUR beantragen.

Der Eigenanteil beträgt 10 % der Kosten pro Fördermaßnahme. Der Eigenanteil schmälert jedoch nicht den Gesamtförderbetrag von 7.200 EUR.

Ansprechpartner in allen Fragen des Weiterbildungsstipendiums ist die Stelle, bei der das Ausbildungsverhältnis der Bewerberin/des Bewerbers eingetragen war. Die Handwerkskammer für Unterfranken ist eine dieser Stellen. Sie führt das Förderprogramm im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung nach dessen Richtlinien durch, wählt die Stipendiatinnen und Stipendiaten aus, berät diese, entscheidet über die Förderfähigkeit beantragter Weiterbildungsmaßnehmen und zahlt die Fördermittel aus.

Die Stipendien werden jeweils zum Januar vergeben. Der Antrag auf Aufnahme in das Programm muss spätestens zum 15. November des Vorjahres vorliegen.

Sie stehen kurz vor Ihrer Gesellenprüfung?
Sie rechnen mit einem sehr guten Ergebnis Ihrer Gesellenabschlussprüfung?
Dann haben Sie die Chance auf ein Weiterbildungsstipendium.

Sie sollten uns sofort ansprechen, um nichts zu versäumen.

  • Wir prüfen für Sie alle Möglichkeiten.
  • Wir beraten Sie bestmöglich über alle Fördermöglichkeiten.
  • Wir koordinieren mit Ihnen ihre berufliche und persönliche Weiterbildung.

Ihre Ansprechpartnerin

  
Ruth Außenhofer

Tel. 0931 30908-1138
r.aussenhofer@hwk-ufr.de

Mehr zum Thema unter  www.weiterbildungsstipendium.de

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