© Gisela Peter / PIXELIO
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Arbeitslosengeld

Sollten Sie nach Ende einer Fortbildung arbeitslos sein, müssen sie vor Beginn der Maßnahme Voraussetzungen erfüllt haben, um Arbeitslosengeld zu beziehen.

Bitte beachten Sie, dass eine Person nur dann die Anwartschaft auf Arbeitslosengeld erfüllt, wenn sie innerhalb der Rahmenfrist, das sind aktuell zwei Jahre (Stand Januar 2010) mindestens zwölf Monate in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis gestanden hat. Die Rahmenfrist beginnt zurückgerechnet ab dem Tag der Antragstellung auf Arbeitslosengeld.

Seit 2016 gibt es die Option, sich während der Meisterausbildung freiwillig in der Arbeitslosenversicherung weiter zu versichern (§ 28a Abs. 1 Nr. 5 SGB III). Der allein vom Meisterschüler monatlich zu zahlende Beitrag bemisst sich auf 50% der Bezugsgröße und beträgt 2017 knapp 45 Euro (West) bzw. knapp 40 Euro (Ost). Die freiwillige Weiterversicherung bietet sich stets als „sicherer Weg“ an. Sie sollte aber vor allem dann in Erwägung gezogen werden, wenn entweder vor Aufnahme des Meisterkurses noch nicht die Voraussetzungen für einen Anspruch auf Arbeitslosengeld erfüllt sind oder der Meisterschüler sich vor Beginn des mindestens 12 Monate dauernden Meisterkurses nicht arbeitslos melden möchte.

Bitte beachten Sie dazu unbedingt die §§ 123, 127 und 147a des Sozialgesetzbuches und sprechen Sie rechtzeitig vor Kursbeginn mit der für Sie zuständigen Bundesagentur für Arbeit. Damit Sie, falls Sie im Anschluss an Ihre Fortbildung kurzzeitig arbeitsuchend sind, Ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld wahren.